Dienstag, 15. Mai 2012

Auf Asche, gegen Asche

Dat nächste Ungetüm stellt sich in den Weg und möchte den Rapid überden Haufen ballern: Die Aschenknödel als gestandener A-Ligist werden dem Rapid erneut alles abverlangen. So langsam geht es in die heiße Phase vor dem Finalspiel. Drum erscheinet zahlreich am belgodeutschen Grenzstreifen, wenn der Rapid die Märchentanten vom Aschenprödel nerven will! ALLEZ RAPID!

01

Mo. 21.05.2012
Rapid Rosettentango vs. AC Aschenprödel

Vorrunde
Anstoß: 20:30 Uhr
Ort: Bildchen

Dabei:
1. G. (mit Kasten)
2. David H.
3. Mülla
4. Klas
5. Robert
6. Alexander Bade

Ewentewell:
Daniel W.

Nicht am start:
Karl
Philipp O-Bein

Mädchen an die Macht! Rapid entführt Punkt aus Verlautenheide

Bille Molzpann vs. Rapid Rosettentango 0:0

Was für ein Abend! Perfektes Fußballwetter, ein perfekter Kunstrasenplatz, ein starker Rapidkader und ein starker Gegner vor der Brust - Trainerguru Monet war schon seit Tagen enorm angespannt und trank nur noch Fencheltee. Mit Schuss Korn versteht sich ("Muss die Leber schließlich bei Laune halten").

Der Rapid kam mit ordentlich Lust im Gepäck an die A 544 und wollte den Pillendrehern mal so richtig in die Vorrundensuppe pissen. Kalle Ratjada war in den vergangen Wochen häufiger im Rheinland unterwegs und machte endlich den lang ersehnten Deal klar und konnte Daniel W. zum Rapid lotsen. Dieser gab nach zähen Verhandlungen (O-Ton Ratjada "Ich hab die Ablöse an die Dorftrottel noch um vier Fluppen gedrückt bekommen") mit seinem Heimatverein sein Debüt bei den Rosetten. Aus der Aachener Ketchupfabrik konnte auch David S. verpflichtet werden, der den Keeper Muya zwischen den Pfosten vertrat.

Folgende Mannschaft beorderte Monet aufs Feld :
peshb42v3r

Monet appellierte an die kompakte und defensive Grundordnung, da die kommenden Gegner alle größeren Kalibers seien und man auch im Finale nicht mit 5 Stürmern auflaufen zu gedenke. Das Spiel ließ sich in Halbzeit eins sehr gut an. Der Rapid setzte Monets Vorgaben sehr gut um und stand weitestgehend sicher und ließ nur sehr wenige Torabschlüsse des Gegners zu. Vorne drin gab es auch gute Angriffe zu verbuchen, die leider nicht zu einem erfolgreichen Abschluss führten.

In Halbzeit zwei machte der Gegner mehr Druck und es ergaben sich einige Lücken im Bollwerk Rapid, doch spätestens bei David S., der einige starke Paraden zeigte, war Schluss für den Ball. Zunehmend hitziger wurde das Spiel nach mehreren umstrittenen Entscheidungen zugunsten des Rapids. Die Gemüter kochten kurzzeitig hoch und drohten sogar überzukochen. Alels auf Seiten des Gegners. Auch die obligatorische Rudelbildung, etwas Rumgeschubse und teenagereskes Kraftausdruckgelaber hat nicht gefehlt. Kurzum: das übliche Brimborium von testosteronüberfluteten Leuten, die den Ball nicht ins Eckige bekommen. Wenn die Klappe auch mal gehalten wurde und der Ball rollte, fing Lippe Rotzmann so langsam aber sicher an den Rapid zu belagern, der sich zwischendurch mal durch eine kleine Eckenserie etwas befreien konnte, doch nur noch selten in der gegnerischen Gefahrenzone auftauchte. Letztlich pfiff der Schiri Dr. Flu Tlicht das Spiel ab und der Rapid hatte sich einen Punkt beim Favoriten geschnappt. Diese Tatsache war für einige Rotzmänner unerträglich, so dass sie die Rosetten als "Mädchen" zu diffamieren versuchten und den Handschlag verweigerten. Darüber konnte Monet nur lächeln und war stolz wie Oskar über das ZuNull. Insbesondere die starke Leistung in der Defensive war bemerkenswert. Vom Stoßstürmer bis zum Keeper verrichteten alle ihren Dienst und schufteten für den Punkt. Bravo, Rapid!

fussball-frauen
Könnte das schon bald das neue Wappen der Rosetten sein?

167374hp2
Pille Rotzmann Spieler verweigern nach dem Spiel den Handschlag. Echte Männer eben.

Mit diesem Remis konnte sich der Rapid für die schwache Vorstellung aus der Vorwoche (2:3 gegen Kennedykicker) rehabilitieren und marschiert weiter in Richtung Qualifikation zur B-Meisterschaft. Die nächste Vorrundenetappe wird sicher nicht weniger schwierig, wenn der AC Aschenprödel kommende Woche den Rosetten gegenübersteht.

Allez Rapid!

Donnerstag, 10. Mai 2012

Telefon- und Adressliste

Rapid 2.0 geht weiter.

Nun gibt es sogar eine Telefon- und Adressenliste. Aus dieser sollte nun auch hervorgehen, wer wen anrufen kann, um ein Taxi zu bestellen. Auch private Treffen in trauter Dreisamkeit sollen hierdurch unterstützt werden.
Einige sind nur mit halben Namen versehen, so dass ich diese bitte mir per Mail (moritzernst@hotmail.com) ihre vollständigen Kontaktdaten zu schicken. Vertraulichkeit steht natürlich nur an zweiter Stelle. In erster Linie versuchen Ratjada und Monet ihre Ballermann-Residenz über Datenverkäufe zu finanzieren.
Zu finden ist die Liste unter der Rubrik "Kader", direkt unterm Mannschaftsfoto.

Allez Rapid

Mittwoch, 9. Mai 2012

Pillepalle-Fußball an der A 544

Jaja, das nächste Auswärtsspiel steht an. Es erwartet uns ein harter Brocken, vielleicht sogar der härteste der Vorrundengruppe: Pille Bolzmann United lädt auf feinstem Kunstrasen (ohne Witz, der beste Kunstrasenplatz wo gibt) in Verlautenheide zum Duell. Ab auf die Autobahn und Gaspedal durchdrücken, Fründe!

215221_204076812947857_204034686285403_631348_6423206_n1

Mo. 14.05.2012
Pille Bolzmann United vs. Rapid Rosettentango

Anstoß: 20:30 Uhr
Stadion: KLICK MICH AN, ALTER - Aachen-Verlautenheide, Heider-Hof-Weg

Dabei:
1. G.
2. Daniel W.
3. Yasin
4. Michal
5. Klas
6. Karl
7. Mulla
8. Philipp
9. Mo
10. FWO
11. Sven Tonic
12. Ben
13. Rob
14. David S.


Nüscht dabei:
Flo Welter
Alex

Kennedykicker treten Rapid in die Schrittfolge

Kennedykicker vs. Rapid 2:3 (1:1)
Tore: Yasin, Julles

Wer beim Tanzen nicht alles gibt, der stolpert auch mal über die eigenen Beine. So erging es gestern Abend dem feinen Herrn. Mit einer 2:3-Niederlage gegen die Kennedykicker muss der Rapid sich vom Status "ungeschlagen im Jahr 2012" verabschieden.

Zum Spiel. Der Gegner war ein für alle unbeschriebenes Blatt. Die Scoutingabteilung hat es vermasselt den Gegner zu beobachten, denn Monet und Ratjada befinden sich derzeit auf Spielersuche im Kaukasus und lassen per SMS Grüßen ("Ey alda alles inklu hier, Mann! Vodka, Koks und Nutten for free! Ich geh in Frührente!").

Der Rapid begann mit folgender Aufstellung im bekannten Taktikschema:

lp92sgpsz9

Das Spiel fing zunächst sehr gut an. Nach nur kurzer Zeit hatte Yasin bereits zum 1:0 genetzt und der Rapid wähnte sich wohl viel zu früh auf der Siegerstraße. Aufgrund der zuletzt erfolgreichen Wochen meinten die meisten wohl mit nur einem Tanzbein steppen zu können. Mangelnde Aggressivität, fehlende Präzision, Unkonzentriertheit, lethargisches Auftreten ... man könnte diese Aufzählung endlos fortführen. Der Gegner war in keinem Falle übermächtig, sondern war nur entschlossener und nutze seine Chancen. Nach schwachem Defensivverhalten der Rosetten stand es vor der Halbzeit folgerichtig 1:1. Ein Highlight der ersten Hälfte war der Abseits-Ruf des Kennedystürmers, der geschätze 40 Meter vom Tatort entfernt war. Der Rapid schäumte vor Wut und musste von Sicherheitsbediensteten zurückgehalten werden. Glück für den gegnerischen Eierbären, dass er heute morgen nicht im Krankenhaus aufgewacht ist.
In der zweiten Hälfte spielte der Rapid weiterhin keinen allzu schönen Fußball und ließ sich zweimal einschenken - 1:3. Alle drei Gegentore waren nicht der fußballerischen Kunst der Kennedys geschuldet, sondern in edlem Papier mit Schleifchen verpackte Geschenke vom Rapid. Obwohl der Gegner in einem undurchsichtigen taktischen Gewusel auftrat wusste der Rapid es nicht zu nutzen, sondern ließ sich eher anstecken. Der Wille beim Rapid war spürbar, doch es reichte nur noch zum 2:3, das Julles im Nachschuss des zunächst verdaddelten Foulelfmeters erzielte. Infolge dieser Situation gab es das Highlight der zweiten Hälfte: Die Ersatzbank der Kennedykicker überlegte, ob denn ein Nachschuss nach einem Elfmeter überhaupt regelkonform sei. Was soll man dazu noch sagen? Der Rapid ließ im zweiten Abschnitt die ein oder andere aussichtsreiche Situation liegen, doch als Sven Tonic die letzte Chance in den Himmel drosch war Feierabend und das Spiel verloren.

2433065-966763-
Katze Muya nach dem 1:3 sichtlich geknickt.

Ein komischer Kick. Der Rapid hätte auch mit dieser schwachen Vorstellung nicht verlieren müssen, ist aber passiert. Nächsten Montag geht es schon weiter. Da fährt der Rapid nach Verlautenheide zu Pille Bolzmann!

Allez Rapid

Donnerstag, 3. Mai 2012

Rapid gegen Kennedykicker - leider habe ich einen Sprachkehler

Das vierte Vorrundensiel steht an und der Rapid will weiter fleißig Puntke hamstern. Gegner sind die Kennedykicker.

Und noch ein kurzer Hinweis: Der Rapid macht ernst und bestellt bald Triketen! Bitte hier eintragen!

john-f-kennedy

Di. 08.05.2012
Rapid vs. Kennedykicker

Vorrunde
Anstoß: 20:30 Uhr
Ort: RSS

Dabei:
1. G.
2. Yasin
3. Klas
4. Florian
5. FWO
6. Karl
7. Sven Tonic
8. David S.
9. Moritz
10. Alex
11. Stewe (Schaf)
12. Müller
13. Julles
14. Sven W.

Ewentewell:
David H.
Volker

bei Müller-Wohlfahrt in Behandlung:
Robert
Ben

Absagen:
Michal
Philipp
Flo G.

Montag, 30. April 2012

Der Rapid heißt bald Bunte-Liga-Allstars

Puh. Le Rapid hat es geschafft und irgendwie eine Mannschaft zusammen gekratzt. Und das mit einem absoluten Novum: es waren mehr Gäste als Rosetten im Kader. Da möchte ich direkt losmosern und mal rauslassen, dass mir der Rapid derzeit ziemlich auf den Sack geht. Ich verschicke Montag für Montag Tausende SMS durch die Welt um irgendwie eine Truppe zusammen zu bekommen. Wenn jemand zu einem Spiel nicht erscheinen kann/will, dann ist das ja vollkommen OK, was soll man dagegen sagen. Aber bittebittebitte sagt ab. Sehr gerne auch Tage im voraus. Und nicht diese Montagmittag-ach-ich-kann-ja-doch-nicht -mitspielen-weil-...-Scheiße. Sagt doch einfach Ja, ich spiele mit oder Nein, ich spiele nicht mit. Aber lasst dieses ständige hin und her. Zum einen ist das mies den eigenen Mitspielern gegenüber und zum anderen ist es immer die größte Scheiße dem Gegner kurz vor knapp absagen zu müssen. Das ist zwar bislang nicht so schrecklich oft passiert, aber es ist immer le grande merde. Nuja, so mittlerweile kennt der Praktikant ja auch seine Pappenheimer. Das war es jetzt auch erstmal, genug rumgemullt. Vielleicht seid ihr einfach so nett und teilt es mir zukünftig verlässlich und rechtzeitig mit, ob ihr denn bei den Spielen teilnehmen wollt oder nicht. Eine SMS, eine Email, eine Fotzbuk-Message, das ist doch nicht zu viel verlangt.

Zum Spiel. Der Rapidkader sah wie folgt aus:
Tor: Carsten (Killertomaten /Schafe)
Abwehr: Klas, Robert, Frank (Killertomate)
Mittelfeld: Paul (Killertomate), Mo, G., Philipp, Sven (Schaf)
Sturm: Volker (Schaf / Killertomate), David S. (Killertomate)
Von der Bank: Markus (Killertomate / Schaf)

sauhaufen
Hier das Mannschaftsfoto

Der Gegner konnte nix. Undiszipliniert hoch 10 und das allergeilste: die Keeper (haben sich abgewechselt )waren so schlecht wie früher Linda beim Basketball im Sportunterricht 6. Klasse. Selbst die kulligsten Kullerbälle landeten im Netz. So endete das Spiel auch 7: oder 8:0. Insbesondere in der ersten Hälfte spielte Lazio Domian katastrophal und der Rapid ääääh ich meine Sau der zusammengewürfelte Haufen ganz OK. Nach 4 Minuten stand es bereits 2:0 für den Haufen. In Hälfte zwei näherten sich die Teams im gewurschtel etwas mehr an, aber das Spiel war schon lange entschieden.

Und jetzt startet die Dritte Halbzeit, da kann der Rapid nochmal sein Können aufbieten. Also ran an die Pilsetten!
Allez Rapid!

Montag, 23. April 2012

Bin i Rapid, bin i König ...

Nach einer viel zu langen Durststrecke rollt der Ball endlich wieder. Und zwar gleich doppelt! Nach dem fiesen Pokalerfolg am grünen Tisch gibt sich der feine Herr Rapid am Montag die Ehre und hat zum Rosettentango in den Mai Ihre Hoheiten vom Königshügel die Lazioten aus dem Dom in den Palast RSS eingeladen. Kommet zahlreich und lasst uns den KönigDompropst stürzen! Nur zwei Tage später kommt es zum Vorrundenduell gegen die Pilskicker!

Also bitte für beide Partien eintragen!

Allez Rapid!

DOM_01_9abe34ec18

Mo. 30.04.2012
Rapid Killerschafe vs.
King's Hill KickerLazio Dom (Ex Natural Born Kickers)
Testspiel
Anstoß: 20:30 Uhr
Ort: RSS

Königsmörder:
1. Däwwid Odonkor
2. Alexander Famulla
3. Maurice "Mucki" Banach (R.I.P)
4. Klas "Inge" Ingesson
5. Sven Kmetsch (Schaf)
6. Philipp Bargfrede
7. Roberth Huth
8. David S. (Killertomaten)
9. Volker (Schaf)
10. Paul (Killertomaten)
11. Frank (Killertomaten)

--------------------------------------------

Mi. 02.05.2012
Rapid vs. SC Pilskicker

Vorrunde
Anstoß: 20:30 Uhr
Ort: RSS

Dabei:
1. BenZwoMa
2. Robert Huth
3. NiKlas Bentdner
4. Karl
5. Welter
6. FWO
7. Sven Tonic
8. Philipp (+Pilsetten)
9. Juls (Schaf)
10. David H. (Schaf)
11. Sebastian (Schaf)
12. Yasin
13. Mo
14. Katze

Dienstag, 10. April 2012

Ring frei für Pokalrunde 1

Monet ruft, also kommet in Scharen!

Der Pokalgegner kneift, aber Ersatz ist gefunden. Der Ball rollt und der Rapid mit!

s86314_1

Mo. 16.04.2012
Rapid vs. AC Misfire
1. Pokalrunde
Rapid vs. Concrete Crocodiles
FreundschaftsspielTestspiel
Anstoß: 20:30 Uhr
Ort: Büldchen

Dabei:
1. David
2. Ben
3. Moritz
4. FWO
5. Klas
6. Michael
7. Philipp (Kasten)
8. Karl
9. Robert
10. David H.
11. Julles K.

Dienstag, 27. März 2012

Die schwarze Bestie hat zugeschlagen - Der Rapid fährt nach Lemiers!

Juventus Senile vs. Rapid Rosettentango 5:6 n. E. (1:1 (1:1) n. 90 Min.)
C-Liga Halbfinale



“Nä wat jeil, dat isch dat nochens erleven darf, he!”. Originalton von Trainerguru Monet, Vorname Manni, um 21:53 Uhr am Zehnthofweg in Aachen-Rothe Erde. Was war geschehen? Wie kommt eine solche Aussage von so einem, durch sämtliche Geschlechtskrankheiten gestählten, mit allen Raiserwassern gewaschenen Mann zustande? Da muss was besonderes passiert sein …

Aachen-Ost. Schon frühzeitig versammelt sich der Rapidtross am gegnerischen Stadion. War dies Zeichen von besonderem Willen und Geilheit? Oder hatte man lediglich nur Angst im Verkehrschaos des anstehenden Zuschauerstroms stecken zu bleiben? Monet lungerte bereits seit den Mittagsstunden auf der Anlage von Rhenania Rothe Erde rum und besichtigte stundenlang, gedankenversunken mit seiner Taktiktafel den Platz. Bevor der Kader in die Kabine eintrat, verdrückte sich Monet in die Eckkneipe gegenüber, um bei einem Ahlenfelder die letzten taktischen Finessen zu planen und die Motivationsrede in Gedanken vorzubereiten. Dann trat Monet in die Kabine, wühlte Scherben unter den Bänken hervor und ließ jeden einzelnen Rapidler über ein Scherbenbett laufen. „Hure sick, jetzt is der schon wieder auf LSD oder wat“ fluchte Klas Coordes mit schmerzverzerrtem Geischt dem Abwehrrecken Robert ins Ohr. Blutgetränkt schlüpften die Spieler in ihre Latschen. Ben verkündete zur Motivation, dass er einen Millionenvertrag mit einem bekannten Reizwäschehersteller eingefädelt habe, einzige Bedingung: Der Rapid muss ins Finale einziehen! Die Rosetten – und zwar von Alex über den Capitano bis BenZwo – waren rattigst auf den Kick. Immerhin galt es die Tickets für Lemiers zu buchen. Als der Rapid sich bereits zum warmmachen aufmachte, kam der Eifelgold-Bus mit dem Kader von Juventus Senile vorgefahren. Man hatte eine längere Kaffeefahrt hinter sich, schließlich mussten 8 Seniorenresidenzen in der Städteregion abgefahren werden, um den Kader zu komplettieren. Derweil vertellte Monet in feinstem Alkoholiker-Kauderwelsch die Aufstellung, die Taktik und berichtete ausführlich über die Eigenheiten des Platzes. Die Startelf sah wie folgt aus: Im Tor begann die rückengeplagte Katze ABC-Pflaster Alex. In den Abwehrverbund wurden Klas, Robert und und Flo G. einge-teilt, Meneer Welter kam von der Bank. Im Mittelfeld von links nach rechts: FWO, G., Karl, Tascher. Mit allen Freiheiten gesegnet spielte Ben im offensiven Mittelfeld. Moritz nahm zunächst auf der Bank platz. Vorne drin stürmten Yasin und Michal, die von BenZwoMa unterstützt wurden. Die verloren geglaubte Rosette Müller stachelte von außen mit an und bekam in den letzten zehn Minuten seine Einsatzzeit.

Der Rahmen war geradezu perfekt. Ausverkaufte Hütte, gleich mehrere Spielerfrauen am Rand, Bengalos, Choreographien der Ultragruppierungen, ein ebener Ascheplatz, sogar mit Linien, alle Flutlichter funktionierten … der Wahnsinn!

Vor dem Spiel kam es noch zur kurzen Diskussion über die Spieldauer, da man bei einem möglichen 11m-Schießen vor Flutlichtzeitschaltuhrautomatik fertig werden müsste. Dabei stellte sich raus, dass einige Spieler von Juventus Senile überhaupt nicht über die Bedeutsamkeit des Spiels informiert waren. Das wurmte die Rosetten, diese überheblich Arroganz der Sil-berlöckchen. Pah! Als wäre ein Halbfinale eine Allerweltsveranstaltung. Eine Unverfrohrenheit! „Denen zeigen wir mal die Untiefen der Rosette …“ schnaufte der frisch gebackene Papa Tascher. Um 20:15 Uhr begann das Spektakel. Juventus Senile lief in Knallorangenen Jerseys auf – ob man wohl meinte damit größere Chancen auf das Endspiel in den Niederlanden zu haben? Wiedemauchsei. Das Spiel war geprägt von der obersten Prämisse „Safety first!“, die sich beide Truppen auf die Fahnen geschrieben hatten. Juventus agierte dabei kombinationssicher, der Rapid dafür läuferisch überlegen. Chancen waren jedoch nicht so viele auszumachen. Robert leistete sich einen ungewohnten Klops, den der Gegner jedoch nicht zu verwerten wusste. Michal konnte auf Rapids Seite auch nichts zählbares aus aussichtsreicher Position rausholen. Nach einem Foul in der Rapidhälfte, im linken Halbfeld (aus des Keepers Sicht), segelte eine gefährliche Freistoßflanke an den Elfmeterpunkt. Das Kopf-ballduell gewann ein Juventut, der Ball klatschte ans Quergebälk, spielte mehrfach Flipper mit den Armen und dem Rücken von Katze Alex und lag dann etwa einen Meter vor dem leeren Tor einem orangenem etwas zum einköpfen bereit, der das Tor gar nicht mehr verfehlen konnte. 0:1. Nach einer Standardsituation. Heieiei, das war so gar nicht eingeplant. Monet schäumte vor Wut. Doch seine Wut wurde gestillt, denn der feine Herr schlug in Person von Karl Sekunden vor dem Halbzeitpfiff zurück. Karl setzte sich gekonnt in der rechten Strafraumhälfte durch und vollendete überlegt zum Ausgleich. Riesenjubel im Lager der Bestia Negra. Monet pustete tief durch und zückte zum wiederholten Male den Flachmann.

Halbzeit. Monet versuchte lallend die taktischen Defizite zu erläutern und forderte mehr Konzentration im Spiel nach vorne. Man spiele nicht so übel, aber gegen den Opahaufen sollte man an sich zweistellig gewinnen.

Die zweite Hälfte war weiterhin ganz zähes Gekicke. Wenige Torszenen auf beiden Seiten. Mit zunehmender Spieldauer tauchten die Senilisten immer seltener in der rapidschen Hälfte auf. Kurz nach Wiederanpfiff musste BenZwoMa die Segel streichen, schmerzverzerrt und sichtlich angefressen musste er aus dem Spiel ausscheiden. Nach etwa 60 Minuten kam es noch zum Torwartwechsel, da Alex Rücken nicht mehr mitmachte. Praktikant Gottstein übernahm die Handschuhe und bewachte fortan den rapidschen Kasten. Nach vorne fehlte weiterhin die letzte Durchschlagskraft. Einige gekonnte Stafetten wurden nicht bis zu Ende ausgespielt oder aber der Torabschluss wurde ausgelassen. Man brachte den gegnerischen Keeper letztlich nicht mehr arg in Bedrängnis. Die Zeit lief dem Rapid eindeutig davon. Monet wollte sich überhaupt nicht auf die Glückslotterie Elfmeterschießen einlassen. Zumal er ja ohnehin enorme Bluthochdruckprobleme hat. Doch es kam wie es kommen musste. Die ersten fünf Scharfschützen waren schnell gefunden. Und Monet war sich auch sicher, dass alle treffen würden. Das Mädchen für alles, der Praktikant, musste es noch richten. Monet schickte noch Stoßgebete gen Himmel. Nach einem torwartinternen SchnickSchnack-Schnuck Ausscheidungskampf war entschieden, dass der Rapid zuerst schießen sollte. Selbstbewusst übernahm Ben Verantwortung, legte sich das Leder zurecht und schoss den Ball perfekt links an den Innenpfosten zum ersten Tor ein. Der erste Oppa nahm nur kurz Anlauf, ballerte den Ball nach unten links, dorthin wo auch Gottstein abtauchte, aber keine Chance bei der Härte des Schusses hatte. Anschließend verwandelte Yasin souverän, gefolgt vom Ausgleich der Senilen. Auch der dritte Rapidler, Michal verwandelte gekonnt. Aber leider auch der dritte Senile. Karl verwandelte zur erneuten Führung zum 5:4 für den Rapid. Doch auch Schütze Nummer vier von Juventus traf. Keeper Gottstein verlor schon so langsam den Glauben, an den vier Dingern bekam er seine Pranke noch nicht ran. Dann trat der Capitano zum fünften Elfmeter an und verwandelte. Der war wichtig. 6:5 für den Rapid. Der Senilist musste also treffen. Plötzlich quietschende Reifen am Spielfeldrand: Der Ex-Rosettencoach Ralf Rotterdam spazierte auf’s Feld. „Ey, du orangene Pappnase. Du schießt jetzt den Keeper da an, sonst leg ich die Daumenschraube an deinen Allerwertesten an!!“ Goalie Gottstein bekam gar nichts mit, war vollkommen im Tunnel. Die orangene Pappnase dagegen wurde recht blass um das Näschen und schaute verlegen zu Rotterdam, lief an und schoss. Doch der Praktikant hielt den Ball und damit die Tickets zum Finale in Lemiers! Der Rapidkader stürmte auf den Torwart los und Riesenjubel brach los. Rotterdam stieg wieder in seinen Manta und ward nicht mehr gesehen.

Nachdem der erste und zweite Abschnitt eher mager ausfiel, wurde also in Abschnitt drei alles wieder gut gemacht. Der letzte Abschnitt wurde dann zur Galavorstellung von Rapid Rosettentango. Mit drei Kisten Bier ausgestattet wurde ausgiebig im Entmüdungsbecken ge-feiert (siehe Foto).

klas_ailton

Es ist also geschafft: Der Rapid ist am 16.6. in Lemiers bei den Finalspielen mit von der Partie! BRAVO BRAVISSIMO

Allez Rapid!

RAPID

ROSETTENTANGO

Aktuelle Beiträge

Leider nicht am Start...
Florian (Gast) - 17. Mai, 19:19
Dabei.
Euer Risikopatient
Alex (Gast) - 16. Mai, 20:22
Lazarett
Muss den O-Schenkel in Hinblick aufs Finale mal schonen,...
Philipp (Gast) - 16. Mai, 12:47
Auf Asche, gegen Asche
Dat nächste Ungetüm stellt sich in den Weg...
rapidrosettentango - 16. Mai, 10:58
Nicht dabei
Karl (Gast) - 16. Mai, 10:21

Suche

 

Haftung

Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Autors liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Autor von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Der Autor erklärt hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten hat der Autor keinerlei Einfluss. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise.

Kader
NEWS
NEWSARCHIV
Spielberichte
Spieltermine, Tabelle, Ergebnisse
Vergangene Spiele
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren