Freitag, 10. Juni 2011

2. Pokalrunde - Road to Berlin…

Pilskicker - Rapid 9:10 nach Elfmeterschießen

Vorgeplänkel:
Die alte Dame Rapid ist durch den knappen Sieg (2:1) im letzten Freundschaftspiel nach langer Durststrecke endlich wieder in die Erfolgsspur eingebogen. Der letzte Erfolg in einem Pflichtspiel hingegen liegt schon etliche Wochen zurück. Ausgerechnet in der ersten Pokalrunde gab’s den bisher einzigen Sieg dieser Saison. Ein scheinbar gutes Omen für den anstehenden Pokalfight.

Die Kaderfindung gestaltete sich schwierig. Der von Monet und Radjada eng terminierte Spielkalender forderte ersten Tribut. Etliche angeschlagene Spieler fühlten das Lazarett und ließen die medizinische Abteilung Überstunden schieben. So standen bis zuletzt nicht nur Fragezeichen hinter etlichen Spielern, es wurde sogar eine Verlegung des Spiels angedacht. Nur ein Machtwort von Monet konnte Schlimmeres verhindern. Richtig so!!! Bei der rapidschen Ehre gepackt, bissen sämtliche Fußlahme und Schönwetterfußballer auf die Zähne, schnürten ihre Stollenschuhe und machten sich auf den Weg zum Robert-Schumann-Stadion.

Dort traf man zeitgleich mit den gegnerischen „Pilskickern“ ein. Dieses in der aktuellen Saison neu an den Start gegangene Team, konnte bereits einige Spiele für sich entscheiden, wie ein Blick in die Ergebnisanalen der Bunten-Liga zeigt, und offenbarte ein Durchschnittsalter, neben dem die Herren von Rapid wie alte Tattergreise wirkten.

Austellung:
Monet und Radjada verloren ob des unerwartet großen Kaders schon vorab völlig die Orientierung. Konfus wurden Aufstellungen erstellt und verworfen, Namen aufgeschrieben und wieder durchgestrichen. Die Taktiktafel erinnerte anschließend stark an die ersten Malversuche eines 3-Jährigen. Letztendlich einigte man sich auf folgende Startelf. Zurück im Tor, the Beast from the East, unsere Nummer Eins „Schnapper“ Alex. Das Abwehrbollwerk wurde gebildet von Libero Klas und den beiden Manndecker Maik „Ecki“ Franz und Rapid-Gründungsmitglied Robert, der nach 3 Jahren und seiner Rückkehr in die Kaiserstadt ein viel umjubeltes Comeback feierte. Vor der Abwehr fungierten Mo und Karl als Staubsauger, während die Außenbahnen von Fabian und Tascherinho besetzt wurden. Aus der kreativen Schaltzentrale heraus sollte Ben zusammen mit den beiden Stürmern Mullatinho und Michael für entsprechende Torgefahr sorgen.

An der Seitenlinie wartete noch mit David, Philipp, Sebastian und Marcel eine quantitativ und vor allem qualitativ sehr gut besetzte Einsatzbank auf.

Erste Halbzeit:
Zum Spiel gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Wie bereits in der ersten Pokalrunde entstand ein zähes Ringen um jeden Ball – nichts für Fußballfeinschmecker. Die Pilskicker zeigten dabei die deutlich flottere Spielanlage und kombinierten durchaus flüssig. Rapid hatte sichtlich Probleme mit den schnellen und lauffreudigen Gegenspielern und sah ein ums andere Mal nur deren Hacken. So war Rapid vermehrt mit defensiven Aufgaben beschäftigt und bemüht den Gegner vom eigenen Tor wegzuhalten. Ein großes Kompliment an die neu zusammengestellte Abwehrformation, die ohne Abstimmungsschwierigkeiten gut harmonierte und den stürmenden Pilskicker das Leben mehr als schwer machte. Als Turm in der Schlacht erwies sich hier vor allem „Ecki“, der mehr als gefühlte 100% seiner Zweikämpfe gewann und mehrere gefährliche Situationen bereinigte. So erzielten die Pilskicker zwar ein deutliches Übergewicht mit der Mehrzahl an Chancen, wirklich gefährlich wurde es aber nicht. Spätestens bei Keeper Alex war Endstation.

Offensichtlich ist bereits die gesamte Saison über, dass es bei Rapid in der Vorwärtsbewegung hapert. Eine Vielzahl von Bällen wurde hier unnötig verloren oder dem Gegner direkt in die Füße gespielt. Daran konnte auch eine Vielzahl von Wechseln nichts ändern. Nur 2x konnte man sich vorne entscheidend in Szene setzen. Mullatinho tankte sich am 16er-Eck durch, flankte nach innen, wo Michael sich mit einer Körpertäuschung ailtonmäßig um zwei Gegenspieler drehte. Sein Schuss wurde jedoch vom gegnerischen Torwart stark pariert. Zudem scheiterte Karl mit einem Distanzschuss. Alles Weitere blieb nur Stückwerk. Erwähnenswert aus der ersten Halbzeit ist lediglich noch, dass Ben nacheinander die halbe Mannschaft der Pilskicker tunnelte. Guinness-Buch verdächtig!!!

Zweite Halbzeit:
Der zweite Halbzeit verlief analog zu ersten, nur dass die Spielverhältnisse noch eindeutiger zu Gunsten der Pilskicker kippten. Gefährlich wurde es vor allem bei Standardsituationen. Die Ecken kamen jedes Mal gefährlich in den 5-Meterraum. Alex hatte hier mehrmals Gelegenheit sich auszuzeichnen und die „0“ festzuhalten. Ganz stark sein Reflex, als er einen Kopfball aus dem Winkel fischte. Bemerkenswert das Rapid im gesamten Spiel keine einzige Ecke bzw. Freistoß erarbeitete. So ähnelte das Spiel zwischenzeitlich einem Handballspiel, in dem es Vollversammlungen um Rapids 16er gab. Aber auch wenn spielerisch nicht viel zusammenlief, war wieder einmal die kämpferische Einstellung über alle Zweifel erhaben. Hier wurde alles in die Waagschale geworfen. Marcel, der zwischenzeitlich einen Nasenbeinbruch erlitten hatte, wurde von Monet eigenhändig wieder zusammengeflickt und zurück aufs Spielfeld beordert.

Erst gegen Ende der Partie besann man sich darauf, dass man ein Fußballspiel nur durch einen eigenen Torerfolg für sich entscheiden kann. Entsprechend wurde nochmals der Vorwärtsgang eingelegt und einige Offensivaktionen gestartet. Und siehe da, dieser Mut wäre kurz vor Schluss beinahe noch belohnt wurden. Mustergültig von Tascherinho auf die Reise geschickt, scheiterte Michael mit einem Lupfer über den gegnerischen Keeper am Außenpfosten.

So endete das Spiel mit einem für Bunte-Liga-Verhältnisse unverschämten 0:0. Diskussionen brandeten auf, wie es weitergeht. Verlängerung oder Elfmeterschießen??? Während der Gegner aufgrund der optischen und läuferischen Überlegenheit natürlich mit einer Verlängerung liebäugelte, war man sich bei Rapid einig, mit dem Elfmeterschießen das Optimum herausgeholt zu haben.
Ein frühzeitiger Blick in die Regeln der Bunten Liga hätte genügt und jegliche Diskussionen im Keim erstickt. Verlängerungen sind im Pokal nicht vorgesehen. Und so ging’s direkt an den Elfmeterpunkt.

Elfmeterschießen:
Hier hieß es nun Verantwortung übernehmen. Schützen wurden gesucht. „Freiwillige vor!!!“ war das Motto.
1:0
1:1 Ben – Keeper ins flasche Eck geschickt, ohne Nerven eingenetzt
2:1
2:2 Moritz – sicher unten links
2:2 verschossen
2:2 Mullatinho – Fuß falsch kalibriert, trocken drei Meter rechts vorbei!!
3:2
3:3 Michael – kompromisslos links ins Eck gezimmert
4:3
4:4 Karl – unten rechts anvisiert, oben rechts in den Winkel getroffen

Was für eine Nervenschlacht!! Weiter ging’s. Jeder Elfmeter konnte jetzt die Entscheidung bringen. Monet und Radjada mussten sämtliche „Überredungskünste“ aufbieten, um weitere Schützen zu finden.

5:4
5:5 Tascherinho – sicher halbhoch verwandelt
6:5
6:6 Sebastian – lässig den Torwart ausgeguckt und dann einfach mittig reingeschoben. Ganz stark!!
7:6
7:7 David – war nicht anders zu erwarten. Unhaltbar verwandelt!!
8:7
8:8 Robert – wie immer unten links. Nix zu machen für den Keeper.
9:8
9:9 Klas – Drin? Natürlich!!!
9:9 verschossen
9:10 Fabian – Hatte die Entscheidung auf dem Fuß, behielt die Nerven und traf zum vielumjubelten Sieg!!!



Unter dem Strich ein aufgrund des Spielverlaufs etwas glücklicher, aber nicht unverdienter Erfolg!! Damit steht Rapid erstmals im Achtelfinale des Pokals!! Jetzt ist alles möglich!! Allez Rapid!!

Dienstag, 7. Juni 2011

Pokalknüller!!!

Nach Rücksprache mit Manni Monet gibt es nur eine Möglichkeit:
wir müssen da ran, heute abend.
Ausweichtermin gibbet nicht.
Also rekrutiert was das zeug hält, die pilskicker sind zu schlagen.
alle semi-verletzten bekommen ne extra-ration voltaren und ab geht die luzi!!!

Alle Rapid


Do. 09.06.11 POKAL
Pilskicker vs. Rapid
Anstoß: 19 Uhr
Ort: RSS

Zusagen:

01) Moritz (kasten)
02) Marcel
03) Mullatinho
04) Karl
05) FWO
06) Sebastian
07) Tascher
08) Klas
09) Ben
10) Fabian
11) Eki
12) Philipp S.p
13) Michael
14) Robert

Bierwart:
David "die Katze" G. ?

Vielleicht:


Absagen:

Donnerstag, 26. Mai 2011

Mo. 30.05.11 - Freundschaftsspiel -

Auf nach Schleckheim!

Mo. 30.05.11
Lazio Koma vs. Rapid
Anstoß: 19:30 Uhr
Ort: Schleckheim


Dabei:
01) Moratinho
02) Tascherinho
03) Marcel
04) FWO
05) David Galasek
06) Fabian
07) Ben
08) Pascal
09) Klas
10) Michael
11) Karl


Absagen:
Vossen
Philipp S.
Florian
Yasin
Maurice
Alex
Sebastian


Automobile:
FWO
Tascher P.

Kasten:
am Start

Spieltermine Vorrunde 2011

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Treffpunkt: halbe Stunde vor Anstoß am Platz

Do. 09.06.11 POKAL
Pilskicker vs. Rapid
Anstoß: 19 Uhr
Ort: RSS

Do. 16.06.11
Rapid vs. SV Winger Club
Anstoß: 19 Uhr
Ort: RSS

Mo. 20.06.11
Rapid vs. OT St. Jacob
Anstoß: 20:00uhr
Ort: Sonnenscheinstr. AC Forst

Mo. 04.07.2011
Rapid vs. Kagen von Rissen
Anstoß: 20:30uhr
Ort: Bresslauer Str.

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bereits gespielt:


Mo. 30.05.11 - Freundschaftsspiel -
Lazio Koma vs. Rapid
Anstoß: 19:30 Uhr
Ort: Schleckheim
Endstand: 1:2

Di. 24.05.2011
Rapid vs. Hermann & Friends
Anstoß: 19:00uhr
Ort: RSS
Endstand: 0:1

Mo. 16.05.2011
Ajax Dauerstramm vs. Rapid
Anstoß: 20:30uhr
Ort: Bildchen
Endstand: 3:1

Mi. 11.05.2011
Kunterbunts vs. Rapid
Anstoß: 20:30 Uhr
Ort: Lemiers (auf Rasen)
Endstand: 1:1

Mo. 04.04.2011 -POKAL
Superboys vs. Rapid
Anstoß: 19:45uhr
Ort: Zum Kirchbäumchen
Endstand: 0:2

Mo. 28.03.2011
Rapid vs. Kullen Nullen
Anstoß: 19:30uhr
Ort: Gillesbachtal
Endstand: 0:3

Freitag, 20. Mai 2011

Spiel am Dienstag, 24.05.

servus,

bei philipp und mir wird es zeitlich eng heute. deshalb wäre es super, wenn jemand von den anwesenden den schlüssel für rss am dritte welt haus abholen kann.
eingang rein, an der treppe rechts hängen briefkästen, bunte liga mit zahlenschloss: 242 oder 424 ist die kombination.
eine rückmeldung wenn es jemand erledigen kann, wäre schön.

gruß moritz

Weiter gehts:

Rapid vs. Hermann & Friends
Anstoß: 19:00uhr
Ort: RSS


Zusagen:

01) Mo
02) Tascherinho
03) Ben
04) Pascal
05) Klas
06) Yasin
07) FWO
08) David Elits
09) Sebastian
10) Michael
11) Fabian
12) Marcel



Maybe
Alex (50%)
Mulatinhio
Felix




Absagen:
Vossen





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Dienstag, 17. Mai 2011

Nachklapp

Moin Männers, ich bin es euer Werner Schäfer. Mein Gott, wo war ich eigentlich die letzte Woche? Ich hab keine Ahnung – aber die Brause die ich im Puff in Lemiers gesoffen habe, kam gar nicht so dolle! Egal… Heute gibt es beide Spielberichte von mir: „Kurz und scheiße!“ – wie der Chefredakteur beim „Ficker“ meine Tetxe immer kommentierte.

Kunterbunts vs. Rapid (1:1)

Vorgeplänkel
Ich hatte die Ehre und durfte im Mannschaftsbus mitfahren. Was mich wunderte, dass hier der Libero selber das Steuer in der Hand hält – aber wie sollte das bei Rapid anders sein: Auf dem Platz is auch neben dem Platz. Es war ein super Erlebnis für mich und die Mannschaft. Unterwegs waren echt viele nette Miezen am Straßenrand zu sehen und ich konnte mir das ein oder andere „Bollermänner zeigen!“ nicht verkneifen. Fakt ist, ich war "Spitz wie Nachbars Lumpi" als wir in Lemiers ankamen, daher hab ich mich von Klas direkt zum „Aspasia B.V.“ bringen lassen. Mein Gott war dat ein Besuch – hab übrigens einen Bericht bei google verfasst:

Ben onlangs weer eens bij Aspasia geweest en heb voor Naomi gekozen. Wat een supermeid zeg! Ben een uur bij haar geweest en ben volledig verwend: ze begon met een geweldige pijpbeurt die me al bijna liet klaarkomen, en ging daarna heerlijk bovenop me zitten om me zo verder te verwennen. Heerlijk hoogtepunt gehad, dit is denk ik het beste meisje van deze club. Zij zal mij zeker vaker zien. Aspasia is zowiezo één van de beste clubs die ik ken en ben zeer benieuwd naar de nieuwbouw met sauna en zo. Ik denk dat de naam World of Pleasure heel toepasselijk gaat zijn. Als dit klaar is ga ik mij daar denk ik prima vermaken. Naomi: jij bent de beste, tot gauw!

[Übersetzer]

1. Halbzeit
Nun aber zum Spiel, das ich mir mit meinem Feldstecher hab anschauen können: Der Kader der Rapitetten war mit 16 oder waren es gar 35 Spielern gut bestückt. Da ich so weit entfernt lag, konnte ich nicht genau sehen, welche 11 Nasen zu Beginn aufgelaufen sind. Was ich aber gesehen habe, war das geniale Tor von FWO, der einen Ball volley in die Bude hämmerte (0:1) für Rapid. Mo hatte in der Folge eine Chance um die Führung weiter auszubauen, leider tropfte die hervorragend geschnittene Bogenlampe auf die Latte und dann ins Aus. Schade! Das Spiel im Ganzen war durch sehr viele Nicklichkeiten und von schwalbenähnlicher Fallsucht der Kunterbunts geprägt. Oft musste der Ball zum unberechtigten Freistoß abgegeben werden. Nach einer Einwechselorgie bei Rapid wollte es plötzlich nicht mehr so recht fluppen. Es gab, und das kennt man eigentlich überhaupt nicht bei Rapid, ein Kommunikationsproblem. Ratjada und Monet schrien sich die Seele aus dem Hals, konnten aber auch die Grundordnung vom Feldrand nicht wiederherstellen. Die Folge lag auf dem Fuß – welch schöne Metapher. Nach einer über rechts geschlagenen Flanke konnte sich der bisher und auch nachher nicht in Erscheinung getretene Stürmer der Kunterbunts trotz engster Manndeckung um seinen Gegenspieler drehen und das Leder ins Netz – gegen die Laufrichtung des sehr sehr starken Heuters – kullerartig einschieben. Ich sage es nicht oft, aber unverdientes 1:1. Der Schlagabtausch bis zur Pause ist mit den Worten Not gegen Elend treffend beschrieben.

Pausentee:
Ratjada und Monet hatten schon im Aspasia angerufen und den für einen Sieg gebuchten Whirlpool beleidigt abgesagt: „Nein alles stronieren, Whirlpool, Nutten, Koks, BlackJack, ALLES!“ raunten qausi beide in den Hörer. Der Mannschaft wurde erstmal eine Schweigeminute verordnet. Totenstille! Dann brach das Donnerwetter über die Mannschaft: „Die spielen doch genauso wie die heißen "kunterbunt" – und ihr, ihr macht hier zu wenig Blabla. Hier der hat wat zu sagen und der und sonst keiner. Dat is doch nicht so schwierig. Dann schön nach vorne und dann den Sack zu machen!“ Klar und deutlich.

2. Halbzeit
Es lief besser bei Rapid, aber halt nicht, wie man es gewöhnt ist. Vom Tor aufs Feld wechselte Heuters. Ersetzt wurde er durch Tascher, der sich eine leichte Hodenzerrung zugezogen hatte. Spielerisch lief dann nach vorne einiges besser, aber der mentale Knoten wollte nicht gelöst werden. Beste Chancen wurden vergeben. Und „wenn du kein Glück hast, kommt auch noch Pech hinzu!“ und so prallte ein wunderschöner Schlenzer von Heuters aus dem Halbfeld an denIinnenpfosten und raus aus dem Tor. Jammerschade. Es bleibt für die zweite Halbzeit auch nicht mehr viel zu sagen, außer die finalen Worte von Monet auf Rückfrage der bbc: „Ich bin immer noch am Überlegen, welche Sportart meine Mannschaft an diesem Abend ausgeübt hat. Fußball war's mit Sicherheit nicht.“
Stimmung in der Kabine war trotz Biers nicht wirklich gut. Dennoch wurde sich auf die kommenden Spiele eingeschworen – da werden wir giftiger spielen als eine giftige Kobra! Es bleibt spannend.

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Ajax Dauerstramm vs. Rapid (3:1)

Vorgeplänkel:
Die Vorbereitungen zum Spiel gegen die Pseudo-Holländer stand unter keinem guten Stern. Monet hatte sich im Anschluss an das letzte Spiel in Lemiers im Whirlpool einen Dracunculus medinensis eingefangen – „Tut scheiße weh!“ meldete er aus der Notaufnahme. Und auch Ratjada musste, da er neben seiner Tätigkeit bei Rapid auch als Spielervermittler in Wolfsburg tätig ist, kurzerhand mal ein ernstes Wörtchen mit seiner brasilianischen Diva Ribas da Cunha reden: „Se eu pegar aquele estúpido idiota Diego. Então Deus o ajude!“

[Übersetzung]

Auch viele Stammkräfte fehlten. So hatten sich Mo und Tascher nach ihrer Hochzeit am vergangenen Wochenende nach Mauritius in die Flitterwochen verabschiedet und auch namhafte Kräfte wie der osmanische Teufel und Pascal fehlten. Somit zählte der aufmerksame Beobachter zum Anpfiff 12 mit etwas Verspätung 13 Männers.

1. Halbzeit
Das Spiel war keine 9 Minuten alt, als ein fulminanter Auftritt von Sebastian die Jubelschreie auf der Südtribüne nicht abreißen ließen. Gefühlt nur 2 Meter hinter der Mittellinie zimmerte der stark aufspielende Rapidstürmer auf die Bude von Ajax – und traf. Eines der schönsten Tore seit Erfindung der Glühbirne. Leck mich fett! Sogar der Gegner nickte neidvoll ab. Und auch danach hatte Rapid die Jungspunde einigermaßen im Griff. Bis zum Moment, als nach einer Ecke plötzlich die Jahrmarktbude am Bildchen öffnete und die Ajax, vier Mal hintereinander zum Schuß kommen konnte. Zunächst konnte Alex nur abprallen lassen, dann stand ein Fuß dazwischen, dann rettete Heuters in aller höchster Not auf der Linie, bis dann der Ball hoch reinkam, Alex, auf dem Boden liegend, erneut seine bärenaritgen Tatzen dem Himmel entgegenstreckte, er den Ball erhaschte und fies vom Ajaxstürmer selbigen aus den Händen geschossen wurde – fragwürdiges Tor und Verletzungsaus für den Goalie, da der Stürmer auch voll das Handgelenk traf. Nach Diskussionen mit den Ajax-Spielern wurde das Tor aberkannt. Nicht nur, dass der Torwart verletzt wurde, nein, die ganze Situation spielte sich auch im 5er ab. So kam Herr Vossen nach 15 Jahren nochmal zu der Ehre in Rapidtor zu wechseln. Zügig speilte Ajax den Ball dann wieder durch die eigenen Reihen. Ein Einwurf für Rapid wurde in der eigenen Hälfte hoch eingeworfen. Direktweitergabe zu Klas, der auf dem Geläuf den Ball aber nicht 100% unter Kontrolle bringen konnte, ein aufmerksamer Stürmer, der sich die Pille nicht nehmen ließ, ein richtig scheiße im Raum stehender Ersatzkeeper – BÄM 1:1. Lange Hose anhaben is halt nicht alles – Herr V.

Pause:
„Wir eng!“ war die Quintessenz der Pausenansprache – gerade mit Blick auf die 200 Ersatzspieler und die wunderschöne Taktiktafel des Gegners. Ecki musste verletzt für die zweite Halbzeit passen – dafür lief der Keeper aber nochmal auf, trotz Handverletzung. Starker Einsatz!

2. Halbzeit
Es lief nicht mehr viel zusammen bei Rapid. Und so kam es wie es kommen musste. Nach einem Getummel im Strafraum lupfte aus spitzesten Winkel ein Spieler namens Paul die Kugel über Torwart und Verteidiger (beide auf der Linie) ins Tor. Die Freude bei Ajax war frenetisch, scheinbar hatte dieser Spieler das erste Mal in seinem Leben ein Tor erzielt und forderte sofort seine Auswechselung: Ja, man soll gehen wenn es am schönsten ist – langes Leben noch! Bis auf eine paar annähernd sehenswerten Szenen im Mittelfeld kam Rapid nicht mehr vor das Tor der Gegner. Erwähnenswert ist dann eigentlich nur noch, nach eigentlich spitzenmäßigen Spiel, die katastrophale Leistung vom langen Flo, der erst, nach schwachem Rückpass, für den gegnerischen Stürmer auflegte – glücklicherweise kein Tor - und dem anschließenden Eigentor nach Ecke. Bezeichnender Weise gingen danach sofort alle Lichter am Bildchen aus… Florian war mehr als bedient: „Ich fliege irgendwo in den Süden - vielleicht nach Kanada oder so.“ Schade Rapid.

Aber immer daran denken, wie Berti Vogts schon treffend sagte: "Ich glaube, daß der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann."

Donnerstag, 12. Mai 2011

Spiel am Montag, 16.05.11

Die Englischen Wochen gehen weiter..

Ajax Dauerstramm vs. Rapid
Anstoß: 20:30uhr
Ort: Bildchen


Zusagen:
1. Michael
2. Philip S.
3. Ben
4. Marcel
5. FWO
6. Flo G.
7. Sebastian
8. Klas
9. Fabian
10. Florian


Maybe:
Vossen (Mitte erste oder zur zweiten Halbzeit)
Alex
Osama

Absagen:
Mo
Philipp
Pascal

Freitag, 6. Mai 2011

Spiel nächsten Mittwoch

Rapid tanzt in den Mai.
Die Kunterbunts laden zum Schlagabtausch im schönen Lemiers.

Mi. 11.05.2011
Kunterbunts vs. Rapid
Anstoß: 20:30 Uhr
Ort: Lemiers (auf Rasen)


Zusagen:
1) Morinho
2) Philipp
3) Vossen
4) Sebastian
5) Flo G.
6) FWO
7) Michael
8) Klas
9) David
10) Ben
11) Marcel
12) Philip S.


Maybe:
Florian
Osama

Absagen:
Bayern-Bernie
Mullatinho
Alex


Kasten:
Michael


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Mittwoch, 6. April 2011

1. Pokalrunde

Superboys - Rapid 0:2 (0:1)

Vorgeplänkel:

„Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“ ist eine gerne zitierte Fußballweisheit. Eins dieser in Stein gehauenen Gesetze besagt, dass Rapid normalerweise im Pokal niemals über die erste Runde hinaus kommt und standardmäßig frühzeitig die Segel streichen muss, egal gegen welche Antifußballer auch gekickt werden muss. Die Klatsche aus dem letzten Jahr gibt’s ja immer noch bei Youtube zu bestaunen :-( Wie schon so häufig meinte es die Losfee auch in diesem Jahr scheinbar gut mit Rapid und loste uns die „Superboys“ zu. Behielt doch Rapid in den vergangenen Aufeinandertreffen bisher regelmäßig die Oberhand. Allerdings haben sich die Superboys inzwischen scheinbar einer Frischzellenkur unterzogen und den Kader deutlich verjüngt und aufgestockt. Die vom Trainergespann erwartete locker an die Wand zu spielende Altherrentruppe gehört eindeutig der Vergangenheit an.

Bei der Aufstellung spielten natürlich Trainingsbeteiligung, aktuelles Leistungsvermögen und die persönlichen Formkurven der Akteure wie immer absolut keine Rolle. Monet und Ratjada stellten mal wieder wahllos ein buntes Sammelsurium von abgehalfterten Recken, hoffungsvollen Talenten und gescheiterten Existenzen zusammen.

Zur Aufstellung: Im Tor sollte eigentlich Malte sein Abschiedsspiel bestreiten. Das Jungtalent wurde für die Rekordablösesumme von 17 Cent an Hertha BSC transferiert. Nach Vertragsunterschrift wurde großspurig noch eine riesen Abschlusssause nach Rosettenart in der Antoniusstraße versprochen. Doch daraus wird wohl nichts. Zuletzt wurde er nachmittags als Beifahrer von Michi Preetz auf der A4 gesichtet. Man munkelt, dass er sich bereits frühzeitig mit Worten „Ich habe eh keine Lust mehr, mit euch Absteigern zu spielen. Ich spiele nächstes Jahr in der Champions League“ Richtung Hauptstadt verabschiedet hat. Skandal!!! Ratjada und Monet waren schon vor dem Spiel außer sich!! „Was erlaube Malte??????“ Die Hasstiraden und den cholerischen Wutanfall bekamen wie immer die anwesenden und völlig unschuldigen Rosetten zu spüren.

Da Stammkeeper Alex ebenfalls durch Abwesenheit glänzte, musste Michael, der von Monet nur eigens durch eine Stammplatzgarantie im Sturm zum Spiel gelotst werden konnte und sich schon 30 Minuten vor Anpfiff voller Vorfreude fleißig warmschoss, kurzfristig die Torwarthandschuhe überstreifen. In der Defensive ignoriert das Rapid-Trainergespann ja bereits seit Jahren hartnäckig jede aktuelle Entwicklung in Sachen Strategie und Taktik. Zu Recht fragten sich die zahlreich anwesenden Journalisten und Zuschauer: Wo haben die beiden eigentlich ihre Fußballlehrerlizenz bzw. Trainerschein erworben? Dementsprechend wurde antiquarisch wieder auf die Liberotatik mit zwei Manndeckern gesetzt. Den Posten des letzten Mannes übernahm wie immer Klas, der sich bei der Platzinspektion bestürzt über die Ausmaße des Aschenplatzes zeigte („Der Platz ist ja 400m lang“). Auf den Verteidigerpositionen lechzten „Handballer“ Philipp und „Knochenkotzer“ Welter wieder danach einige Schienbeine zu brechen. Dichtes Gedränge wie immer im Mittelfeld, wo die wenigen vakanten Positionen unter einer Vielzahl von Zweibeinern aufgeteilt werden mussten. Zentral riegelten die Herren Ernst und Tascher den Anstoßkreis ab. Davor sollte Ben die beiden Stürmer in Szene setzen. Der Mittelfeldregisseur musste erst noch kurzfristig vom Auflaufen überzeugt werden, hatte er doch geplant, den Tag lieber mit Wein, Weib und Pasta beim Edelitaliener zu verbringen. Die Außenbahnen wurden von den Dauerläufern und Zweikampfungetümen Fabian und Florian gekonnt umgepflügt. Auf Torejagd gingen Torgarant Pasquale und Henrik „schieb ihn rein“ Mullatinho, dessen offenes Schienbein kurzfristig zugetackert wurde. Mit der alten Trappatoni-Taktik „Fußball ist immer ding, dang, dong” wurde die Truppe dann aufs Feld geschickt.

Auf der ungeliebten Ersatzbank mussten Yasin, Marcel und der werte Herr Vossen Platz nehmen, der dies wie immer übellaunig kommentierte und sich bereits 5 Minuten nach Anpfiff demonstrativ vor der Trainerbank warm lief und sich dabei von der Fankurve mit Sprechchören feiern ließ.

1. Halbzeit

Es entwickelte sich ein typischer Pokalfight, in dem jeder Zentimeter des Platzes intensivst beackert wurde. Beide Abwehrreihen standen sehr sicher und so rieben sich die Akteure in einer Unzahl von Zweikämpfen auf. Das Geschehene spielte sich vor allem zwischen den beiden Sechzehnern ab, ein schön anzusehender Spielfluss kam nicht zustande. Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Rapid spielte zu umständlich. Es wurde immer wieder ein Haken zu viel gemacht, statt einfach mal ein Pfund loszulassen und die Kugel aufs Tor zu bimsen. Wechsel mussten her. Ratjada zitierte sämtliche Auswechselspieler zu sich, gab letzte Anweisungen und schickte die Jungs in die Schlacht. Yasin und Marcel ordneten sich im Mittelfeld ein und durften dort fortan ihre Offensivqualitäten einbringen, Vossen wurde strafversetzt auf die Manndeckerposition. Die Wechsel sollten Wirkung zeigen. Rapid konnte einige Akzente setzen. Mitte der ersten Halbzeit hatten die Akteure den Torschrei auf den Lippen. Nach schöner Kombination hatte sich Pascal durchgesetzt und aus 20m abgezogen. Monet reckte bereits jubelnd die Arme gen Himmel, doch der Schuss klatsche an den Pfosten und von dort zurück ins Feld. „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß“, kommentierte Ratjada die Szene. Rapid hatte jedoch Blut geleckt und so klingelte es kurze Zeit später doch noch im Kasten der Suppenboys. Wieder wurde gepflegt über links kombiniert und die Kugel zu Yasin weitergeleitet, der das Ding volley auf den Kasten zimmerte. Der gegnerische Keeper bekam zwar noch die Hand an den Ball, konnte aber froh sein, dass selbige ob der Wucht des Geschosses nicht brach. Den Einschlag konnte er nicht mehr verhindern. 1:0 für Rapid in der 30.Minute!!! Doch dies war auch der Weckruf für die Superboys, die anschließend mehr und mehr die Spielkontrolle übernahmen. Die Abwehr um Klas stand jedoch bis zum Pausentee weiterhin sicher, unsere Manndecker hatten die gegnerischen Angreifer gut im Griff, selbst die eigenen Stürmer arbeiteten fleißig wie die Bienen mit nach hinten. In Kombination mit dem starken Rückwind konnte der Ball größtenteils aus der Gefahrenzone gehalten werden. Bis auf ein paar Flanken in den Sechzehnern, die Michael sicher runter pflückte, brachten die Superboys bis zur Pause nur Stückwerk zustande.

Halbzeit:
Ratjada und Monet ahnten aber scheinbar schon in welche Richtung sich das Spiel in der zweiten Halbzeit entwickeln würden. Es ging nicht nur gegen einen entschlossenen Gegner, sondern auch gegen den nun ins Gesicht wehenden Wind, der die Offensivaktionen deutlich erschweren sollte. „WEHE, IHR VERGEIGT DAS NOCH!!!! NIE MEHR BIER VON APU!!!!NIX MEHR ANTONIUSSTR.!! Wird alles gestrichen“, drohte das Trainergespann. „Ihr müsst jetzt rennen, rennen, rennen….“ Doch der Abnutzungskampf der ersten Halbzeit hatte deutliche Spuren hinterlassen. Hier und da stöhnten die ersten Rosetten schon aufgrund von kleineren Verletzungen und Wehwehchen. Kurz entschlossenen verkürzte Monet daraufhin die Pause um 10 Minuten. „Ihr Weicheier, Schluss mit Pause, zurück aufs Feld!!!“

2. Halbzeit

Dort wartete bereits ein hochmotivierter Gegner, der gewillt war einen Sturmlauf loszubrechen. Kurz nach Wiederanpfiff gab’s die nächste Hiobsbotschaft. Libero Klas hatte sich aufgrund des zu großen Platzes sämtliche Muskel zugelaufen und konnte nicht mehr weitermachen. Moritz musste aus dem Mittelfeld auf die Liberoposition zurückgezogen werden. Kurze Zeit später musste Mullatinho nach einer Rettungsaktion im eigenen 16er ebenfalls verletzungsbedingt ausgetauscht werden. Gott sei Dank ist nicht wieder das Schienbein aufgeplatzt, sondern nur ein Muskel gerissen. Das steckt unser Sturmtank locker weg. Fortan schnürten die Superboys Rapid mehr oder weniger in der eigenen Hälfte ein. Entlastungsangriffe gab es trotz aller Bemühungen nur noch wenige. Doch die alte Dame Rapid zeigte, was noch in ihr steckt. Sie stemmte sich mit Macht gegen den drohenden Ausgleich. Immer wieder gewannen die Rosetten die entscheidenden Duelle und kämpften aufopferungsvoll um jeden Ball. Dennoch konnten Ausgleichschancen für den Gegner nicht verhindert werden. Reihenweise flogen jetzt die Flanken und Ecken vors Tor und Keeper Michael durch den 16er, um Schlimmeres zu verhindern. Mitte der zweiten Halbzeit dann die riesen Ausgleichschance für die Superboys, als ihr Stürmer, steil geschickt, durchbrach und alleine auf den Kasten zu lief, sich aber im 1:1 nicht gegen unseren Keeper durchsetzen konnten.

Kurze Zeit später gab’s wieder Aufregung und hitzige Diskussion. Ein über rechts vorgetragener Angriff der Boys endete mit einem Sturz in unseren 16er. Herr Welter gab zwar einen leichten Körperkontakt zu, miemte ansonsten jedoch das Unschuldslamm. Und da der überdimensionale Platz nur unzureichend abgezeichnet war, konnte der Tatort nicht genau lokalisiert werden. Letztendlich einigte man sich auf einen Elfmeter für die Heimmannschaft. Herr Vossen hatte jedoch weiteren Redebedarf und diskutierte in bester Diva Starszak-Manier fröhlich mit der halben Superboys-Mannschaft weiter. („Mit dir rede ich doch gar nicht“, „Halt du doch das Maul“, „Zähl doch noch mal die 11 Meter ab, mit deinen langen Stelzen landest du garantiert an der Mittellinie“…). „Richtig so, nix gefallen lassen“, befand sogar Trainerfuchs Monet. Der gegnerische Schütze war derart „in Emotion“, dass er Herr Vossen schon mal eine kosmetische Schönheitsoperation seiner Nase im Anschluss an das Spiel androhte. Der Trash-Talk zeigte jedoch Wirkung und verunsicherte den Schützen scheinbar so sehr, dass er keinen konzentrierten Schuss mehr aufs Tor ablassen konnte. Elfmetertöter Michael hatte gleichzeitig den richtigen Riecher und war bereits ins bedrohte Eck abgetaucht, brauchte aber nicht mehr einzugreifen, da der Ball an den Außenpfosten klatsche, von wo aus ins Toraus trudelte.

Die letzten 15 Minuten blieben hitzig, vor allem, weil die Gastgeber die zweite Halbzeit scheinbar so lange laufen lassen wollten, bis sie den Ausgleich doch noch irgendwie erzielen würden. Die nach dem Spiel von den Rosetten nachgerechneten Werte reichten von 45-75 Minuten. Alle Angaben ohne Gewähr!! Die Superboys konnten das Rapid-Tor aber nicht mehr wirklich in Gefahr bringen. Entweder störten die Rosetten entscheidend oder warfen sich im letzten Moment in die Schußbahn. Kurz vor Schluss dann noch die endgültige Entscheidung für Rapid. Mit langen Bällen wurde das Mittelfeld zügig überbrückt und der Ball auf den linken Flügel zu Herrn Vossen, der sich leise nach vorne geschlichen hatte, gepasst. „Lauf zur Eckfahne, lauf zur Eckfahne!!! Dat Spiel ist gleich aus!! Keinen Ballverlust mehr riskieren“, schrie Monet von der Trainerbank. Doch elegant tanzte der Schlacks noch einen Gegenspieler aus, ignorierte den in der Mitte wickenden Pascal und zimmerte den Ball von der Torauslinie ins kurze Eck, nachdem er gesehen hatte, dass der Keeper mit der Flanke auf unseren Goalgetter gerechnet hatte. 2:0 für Rapid!! Der Drops war gelutscht!! Schlusspfiff und Sieg!! Monet und Ratjada fielen sich laut schluchzend in die Arme. Die Mannschaft zog blank vor den Fans. „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin….“ Friede, Freude, Eierkuchen!!

Ein Dank an alle für 90 Minuten Kampf, Leidenschaft und den absoluten Willen über die Schmerzgrenze hinaus zu gehen.

Einen großen Dank auch an Fabian für den angestaubten Kasten Gutsherrenpils!!

Allez Rapid!!

RAPID

ROSETTENTANGO

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